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Anti-Krebs-Programme


Überblick

Pipeline mit Fokus Onkologie

Satraplatin

Prüfung des Antrags auf Marktzulassung (MAA) in Europa, Durchführung und Planung von Studien der Phasen 1 und 2 in verschiedenen Krebsarten und Kombinationen

Monoklonaler Krebs-Antikörper (1D09C3)

Phase-1-Programm in rezidivem/refraktärem B-Zell-Lymphom

Zyklinabhängiger Breitband-Kinase-Hemmer

vorklinische Prüfung, Phase-1-Programm in Planung

Selektiver zyklin-abhängiger Kinase-Hemmer

vorklinische Prüfung

Weitere Kinase-Hemmer

verschiedene Programme in der
Medikamenten-Entdeckung

 

 

Medikamentenentdeckung und -entwicklung
Fokussierung auf eine Onkologie-Pipeline

 

Neueren Zahlen zufolge sterben jährlich schätzungsweise sechs Millionen Menschen weltweit an Krebs, und jedes Jahr werden zehn Millionen neuer Fälle diagnostiziert. Die Krebswahrscheinlichkeit steigt mit zunehmendem Lebensalter, so dass angesichts der stetigen Alterung der Bevölkerung mit einem weiteren Anstieg dieser Zahlen zu rechnen ist. In den USA ist Krebs - nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen - die zweithäufigste Todesursache in den Vereinigten Staaten. Schätzungen der American Cancer Society zufolge werden 2006 in den Vereinigten Staaten nahezu 1,4 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert und mehr als 560.000 Todesfälle werden auf Krebs zurückzuführen sein. Laut der „Annals of Oncology“1, wurden 2004 in Europa geschätzte 2,9 Millionen neue Krebsfälle diagnostiziert und 1,7 Millionen Todesfälle waren auf Krebs zurückzuführen.


Zur Behandlung von Krebs werden viele unterschiedliche Methoden angewandt, darunter chirurgische Eingriffe, Bestrahlungstherapie, Medikamente sowie Kombinationen davon. Medikamente, die zur Krebsbehandlung verabreicht werden umfassen Chemotherapeutika, Hormon- und immunbasierte Therapien. Gemäß der MattsonJack CancerMetric-Datenbank wurden im Jahr 2003 über eine Million Krebspatienten in den USA mit Krebsmedikamenten behandelt. Schätzungen von Reuter Business Insight zufolge, belief sich der weltweite Umsatz mit Krebsmedikamenten im Jahr 2002 auf über 14 Milliarden US-Dollar und soll bis zum Jahr 2008 auf 20 Milliarden US-Dollar anwachsen.


Heute stehen viele Behandlungsansätze für Krebs zur Verfügung. Die meisten davon erweisen sich jedoch als nur teilweise wirksam und werden häufig von schweren Nebenwirkungen begleitet. Darüber hinaus bildet sich in vielen Fällen eine Resistenz gegen Krebsmedikamente, so dass diese nicht mehr wirken und ein Fortschreiten der Krankheit nicht verhindern können. Ergänzende Behandlungsansätze sowie Kombinationstherapien mit unterschiedlichen Wirkmechanismen haben den Behandlungserfolg bei bestimmten Krebsarten erhöht. Für die meisten Krebspatienten ist die langfristige Prognose jedoch nach wie vor sehr schlecht.
 
GPC Biotech baut eine Pipeline von Krebsmedikamenten auf, die helfen sollen den dringenden Bedarf an neuen und verbesserten Behandlungsmöglichkeiten zu decken. Das Unternehmen ist überzeugt, dass es entscheidende Kernkompetenzen vorweisen kann, die ihm trotz des kompetitiven Umfelds Erfolge in diesem Bereich ermöglichen werden. GPC Biotech hat ein Medikamentenentwicklungsteam mit Hauptsitz in Princeton (New Jersey, USA) aufgebaut, dessen Mitglieder in ihrer beruflichen Laufbahn an insgesamt mehr als 20 erfolgreichen Marktzulassungen mitgewirkt haben. GPC Biotech verfügt zudem über ein internationales Team von Führungskräften und Wissenschaftlern, das auf den Gebieten der molekularen Onkologie und der Entdeckung von Krebsmedikamenten äußerst erfahren ist und damit die Gruppe der Medikamentenentwicklung hervorragend ergänzt. Zur Diversifizierung des inhärenten Risikos, das mit der Entwicklung von Krebsmedikamenten verbunden ist, arbeitet GPC Biotech an einer Gruppe verschiedener Krebsmedikamentenkandidaten, darunter Produktkandidaten mit bekannten Wirkmechanismen, wie Satraplatin, wie auch Produktkandidaten mit neuartigen Wirkmechanismen.

 

1) Cancer incidence and mortality in Europe, 2004. Annals of Oncology. doi:10.1093/annonc/mdi098

 

 

 

 

Anti-Krebs- Programme