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Antigen Körperfremde Substanz, die durch das Eindringen in den Organismus eine Immunantwort auslösen kann, so dass der Körper zur Abwehr von Infektionen und Erkrankungen Antikörper produziert.
Antikörper Vom Immunsystem produziertes Protein, das eine Bindung mit einem bestimmten Antigen eingeht. Binden sich Antikörper an die ihnen entsprechenden Antigene, so setzen sie normalerweise einen Prozess in Gang, der die Eliminierung der Antigene zum Ziel hat.
Ein monoklonaler Antikörper wird von Zellen produziert, die durchdie Verschmelzung einer Antikörper produzierenden Zelle (z. B. einer B-Zelle) und einer immortalisierten Zelle entstehen. Dieser Prozess findet in einem Labor statt und bringt Hybridzellen hervor, die Eigenschaften beider Mutterzellen aufweisen. Da sie aus einer einzigen Zelle abgeleitet sind, sind die Zellen alle identisch und daher „monoklonal“. Diese Zellen produzieren große Mengen eines spezifischen Antikörpers, der sich an ein bestimmtes Antigen bindet. ApoptosisSo genannter „Programmierter Zelltod“ – die normale Methode des Körpers zur Beseitigung beschädigter, unerwünschter oder nicht benötigter Zellen. Die Apoptose ist ein Prozess, bei dem bestimmte Signale Zellen zur Selbstzerstörung veranlassen. Dies ist eine Möglichkeit, wie sich ein Organismus gegen Zellen schützt, die den ersten Schritt in der Umwandlung zu Krebszellen getan haben. Anderer-seits enthalten Krebszellen häufig Mutationen, die sie resistent gegen diese Form des Zelltodes machen.
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Bestrahlungstherapie Behandlung mit hochenergetischer Strahlung (z.B. Röntgenstrahlen), um Krebszellen abzutöten oder zu verringern. Die Bestrahlung kann außerhalb (externe Bestrahlung) oder innerhalb (interne oder Implantations-Bestrahlung) des Körpers durchgeführt werden. Bei interner Bestrahlung wird das radioaktive Material direkt im Tumor platziert. Die Bestrahlungstherapie wird vor der operativen Entfernung eines Tumors angewandt, um den Tumor zu schrumpfen oder nach der Operation, um verbliebene Tumorzellen zu zerstören. In manchen Fällen wird sie auch als Haupttherapie eingesetzt. Die Bestrahlungstherapie erweist sich als besonders hilfreiche Behandlungsmethode bei Krebsarten, die noch keine Metastasen gebildet haben.
Brustkrebs Krebserkrankung des Brustgewebes.
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Chemotherapie Behandlung von Krebs und anderer maligner Erkrankungen durch Einsatz von Medikamenten, die in das Wachstum oder die Reproduktion bösartiger Zellen eingreifen.
Erstlinien-Chemotherapie (First-Line) ist die erstmalige Anwendung der Chemotherapie bei Patienten, die bislang noch keiner chemotherapeutischen Behandlung unterzogen wurden.
Zweitlinien-Chemotherapie (Second-Line) ist eine zweite chemotherapeutische Behandlung bei Patienten, bei denen bereits eine Behandlungsmethode versagt hat.
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Data Monitoring Board (DMB)
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EMEA (European Medicines Agency) Europäische Zulassungsbehörde für Medizinprodukte. Diese Organisation ist verantwortlich für die Koordination wissenschaftlicher Ressourcen in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, mit dem Ziel der Beurteilung und Überwachung von Medizinprodukten für die Verwendung in der Human- und Tiermedizin.
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Fast Track Status Die US-Zulassungsbehörde (FDA) gewährt den Fast Track Status neuen Arzneimitteln, die zur Behandlung von schweren oder lebensbedrohlichen Krankheiten dienen und das Potenzial haben, Patienten bei Indikationen zu helfen, in denen es bisher keine oder nur sehr begrenzt wirksame Medikamente gibt. Dieses spezielle Programm soll die Entwicklung solcher Medikamente erleichtern und deren Zulassungsprozess beschleunigen. Der Fast Track Status ermöglicht es, die einzelnen Komponenten des Zulassungsantrages schrittweise und nicht erst in einem Gesamtpaket nach Abschluss der Zulassungsstudie bei der FDA einzureichen (Rolling Submission).
FDA (US Food and Drug Administration) Behörde des amerikanischen Gesundheitsministeriums (US Department of Health and Human Services), die für die Gewährleistung der Sicherheit, Regulierung und Wirksamkeit aller Medikamente, Impfstoffe, medizinischen Geräte etc. und auch für die Zulassung von Medikamenten verantwortlich ist.
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Hazard Ratio
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Immunsystem
Indikation
Inhibitor
In vitro Ablauf eines biochemischen Vorganges oder einer Reaktion im Reagenzglas oder unter anderen künstlichen Laborbedingungen statt in einem lebenden Organismus.
In vivo
Kinasen Spezielle Klasse von Enzymen (als Katalysator wirkende Proteine), die Phosphatgruppen an andere Moleküle binden. Aufgabe der Kinasen ist die Steuerung biologischer Prozesse. Daher sind sie wichtige Angriffspunkte (Targets) für Medikamente.
Leukämie Krebs des Blutes oder blutbildender Gewebe wie Knochenmark. Bei Leukämiepatienten ist die Anzahl der weißen Blutzellen häufig deutlich erhöht.
Chronische lymphatische Leukämie (CLL) ist eine häufige Form eineslangsam fortschreitenden Krebses, bei dem übermäßig viele Lymphozyten im peripheren Blut und im Knochenmark nachgewiesen werden können.
Log-Rank-Analyse
Lungenkarzinom Krebserkrankung des Lungengewebes.
Kleinzelliges Lungenkarzinom ist eine Lungenkrebsart, bei der dieZellen klein und rund sind; auch Haferzellkarzinom genannt.
Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (Non-Small Cell Lung Cancer bzw.NSCLC) bezeichnet eine Gruppe von Lungenkrebserkrankungen, zu denen das Schuppenzellenkarzinom, das Adenokarzinom, und das großzellige Karzinom gehören. Bei etwa 80 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen handelt es sich um nicht-kleinzellige Lungenkarzinome.
Lymphom Krebserkrankung, die in den Zellen des Immunsystems beginnt und sich im lymphatischen System sammelt. Das lymphatische System besteht aus einem im gesamten Körper verteilten Netz aus dünnen Gefäßen und Knoten, das der Infektionsbekämpfung dient. An Lymphomen sind weiße Blutzellen beteiligt, die als Lymphozyten bezeichnet werden.
B-Zell-Lymphom ist eine Krebserkrankung mit unkontrolliertemWachstum von B-Zellen, einer speziellen Art von Immunzellen. Hodgkin-Lymphom ist eine Krebserkrankung des lymphatischen Systems, die zu einer abnormalen Vermehrung der dortigen Zellenführt, so dass der Körper letztendlich Infektionen schlechter bekämpfen kann.
Non-Hodgkin-Lymphom – die häufigste Lymphom-Art – ist eineKrebserkrankung des lymphatischen Systems, die zu einer abnormalen Vermehrung der dortigen Zellen führt und letztendlich Tumorwachstum hervorruft. Non-Hodgkin-Lymphom-Zellen können sich auch auf andere Organe ausbreiten.
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M |
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Marketing Authorization Application (MAA) Von der EMEA verlangter Antrag auf Marktzulassung eines neuen Medikaments oder Produkts.
Median
Metastasierung Ausbreitung eines Tumors, ausgehend von einem primären Krankheitsherd, in andere Teile des Körpers.
Multiples Myelom Krebserkrankung, die Plasmazellen angreift. Diese Erkrankung ruft Tumorwachstum in zahlreichen Knochen hervor, was zu Knochenschmerzen und -brüchen führen kann. Darüber hinaus verursacht diese Krankheit häufig Nierenstörungen und erhöht die Infektanfälligkeit.
Myelosuppression
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NDA (New Drug Application)
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Onkologie Wissenschaftsbereich, der sich mit Krebserkrankungen befasst.
Orphan-Drug-Status Der Orphan-Drug-Status der EMEA soll die Entwicklung solcher Medikamente fördern, die seltene lebensbedrohende oder äußerst ernste Leiden behandeln und die nicht mehr als fünf von 10.000 Personen in der Europäischen Union (EU) betreffen. In der EU genießen Orphan Drugs in der ausgewiesenen Indikation Marktexklusivität von bis zu zehn Jahren. Ein ähnliches Programm existiert auch bei der US-Zulassungsbehörde FDA. |
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P |
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Phase 1 (der klinischen Entwicklung) Teil der klinischen Entwicklung, in dem ein experimentelles neues Medikament normalerweise an gesunden Freiwilligen getestet wird, um seine mögliche Toxizität, pharmakokinetischen Eigenschaften und eine adäquate Dosierung zu ermitteln. Bei Krebsmedikamenten werden in der Phase 1 Krebspatienten behandelt, die sich freiwillig dazu bereit erklären.
Phase 2 (der klinischen Entwicklung) Teil der klinischen Entwicklung, in dem die kurzfristige Wirksamkeit, mögliche Nebenwirkungen sowie die optimale Dosierung eines experimentellen neuen Medikaments an einer geringen Anzahl von Patienten überprüft werden, die an jener Erkrankung leiden, zu deren Behandlung das Medikament eingesetzt werden soll. Bei Krebsmedikamenten werden Patienten, die an einer spezifischen Krebsart leiden, für die Behandlung ausgewählt.
Phase 3 (der klinischen Entwicklung) Teil der klinischen Entwicklung, in dem an einer großen Anzahl von Patienten (oftmals Hunderte oder Tausende) die Sicherheit und Wirksamkeit eines experimentellen neuen Medikaments überprüft werden, um Risiko und Nutzen der potenziellen neuen Therapie einschätzen zu können.
Placebo Wirkungslose Tablette, Flüssigkeit oder Pulver ohne Behandlungswert. Prostata Auch Vorsteherdrüse genannt. Eine männliche Geschlechtsdrüse, die ein zähflüssiges Sekret ausscheidet, das Bestandteil der Samenflüssigkeit ist.
Protein Eiweiß. Ein großes Molekül, das sich aus einer oder mehreren Aminosäureketten in einer bestimmten Reihenfolge zusammensetzt. Proteine sind erforderlich für Struktur, Funktion und Regulierung der Zellen, Gewebe und Organe im menschlichen Körper. Jedes Protein hat eine ganz spezielle Funktion. Beispiele für Proteine sind Enzyme und Antikörper.
P-Value
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Q - R |
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Randomisierte Studie Klinische Studie, bei der die Probanden nach dem Zufallsprinzip (randomisiert) einer Behandlungs- oder Placebogruppe zugewiesen werden.
Resistente Erkrankung Erkrankung, die nicht oder nicht mehr auf eine bestimmte Behandlung anspricht.
Rückfall
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Taxane Eine Wirkstoffklasse, die das Zellwachstum durch Verhinderung der Zellteilung hemmt. Taxane werden zur Krebsbehandlung eingesetzt. Sie werden auch als antimitotische Wirkstoffe oder Mitose-Hemmer bezeichnet. Die zugelassenen Medikamente Taxotere und Taxol sind Taxane.
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U - W |
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Wirkmechanismus Der molekulare Prozess, über den eine Substanz eine Reaktion oder eine Reihe von Reaktionen mit einer bestimmten physiologischen Wirkung im Körper auslöst.
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Zelle Die Grundeinheit, aus der sich alle Lebewesen zusammensetzen Zellen ersetzen sich durch Teilung und Bildung neuer Zellen (Mitose). Bei Krebserkrankungen sind die Prozesse zur Steuerung der Zellneubildung gestört.
Zellkern (Nukleus) Zentraler Bestandteil der Zelle, welcher den genetischen Code beinhaltet und eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Zellwachstums, der Zellteilung und Weitergabe der Erbinformation spielt.
Zellmembran Äußere Begrenzung der Zelle, die für die Regulierung des Milieus im Inneren der Zelle verantwortlich ist.
Zellzyklus Fein abgestimmter, mehrphasiger Prozess, den eine Zelle durchläuft, wenn sie sich in zwei Tochterzellen teilt.
Zytoplasma Material, das sich in der Zellmembran befindet. Das Zytoplasma beinhaltet keine genetische Information. Diese befindet sich im Zellkern. Es beinhaltet Flüssigkeit sowie weitere Organellen der Zelle. |
